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ZF10710 Stadtentwicklung in der Moderne – das Beispiel Köln

Die Großstadt Köln erlebte im 20. Jahrhundert eine Reihe einschneidender Metamorphosen. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs verlor die Metropole am Rhein ihren Festungsstatus, der die Anlage großzügiger Umgehungsstraßen und Grünzüge ermöglichte. Gleichzeitig wurde die Stadt als Industriestandort immer wichtiger. Mit der Messe auf der rechten Rheinseite wurde die Stadt ein Schaufenster der Moderne. Die massiven Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg zwangen zu einer Reorganisation des Stadtraums im Rahmen des Wiederaufbaus. Die "Dynamik der 1950er-Jahre" brach sich nicht nur in nahezu ikonischen Neubauten wie Oper und Schauspielhaus Bahn, sondern auch in der Anlage einer großzügigen verkehrlichen Infrastruktur, die verbunden war mit dem Wunschbild der "autogerechten Stadt". Der Vortrag wird sich vor allem auf die Planungseuphorie der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrieren. Am Beispiel von Köln lassen sich zahlreiche Phänomene des Städtebaus der Moderne diskutieren, die auch für das direkt benachbarte Leverkusen nach 1945 eine große Rolle spielten.

Anmeldungen nur über die Internetseite des OGV:
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Kursort

OP, Villa Römer, Haus-Vorster-Str. 6

Adresse: Haus-Vorster-Straße 6
51381 Leverkusen


Termine zum diesen Kurs
Datum Uhrzeit Ort
Datum:
07.10.2026
Uhrzeit:
18:30 - 20:30 Uhr
Wo:
Haus-Vorster-Straße 6, OP, Villa Römer, Haus-Vorster-Str. 6